Die Freude ist groß! Seit einigen Monaten läuft nun der lang ersehnte Umbau auf vollen Touren mit einer Schar von Handwerkern aus unterschiedlichsten Gewerken, die tagtäglich im Gebäude ein und ausgehen. Die Kinder konnten von Anfang an hautnah erleben, wie im ehemaligen Gemeindesaal die Abriss- und Sanierungsarbeiten im ersten Bauabschnitt erledigt wurden. Dieser Teil wird als neue Integrationsgruppe zu unser bisherigen Fläche dazu kommen.


Mit großer Begeisterung haben wir das ein oder andere Mal mit den Kindern die Baustelle besucht und wurden von den fleißigen Handwerkern stets willkommen geheißen. Eine tolle Möglichkeit zum hautnahmen Lernen durch direktes Erleben. Der Lehm vom alten Fußboden in der Diele wird mit Freude zum Bauen und Matschen benutzt. So ist es für das Team und die Kindergartenkinder auch gut machbar den Lärm, die ein oder andere Komplikation und räumliche Einschränkung, die zu so einer Baustelle im laufenden Betrieb dazu gehört, mit zu machen. Auch die Eltern sind dankbar und voll bereit uns zu unterstützen oder eine spontan notwendige Planänderung mit zu tragen.

Mit unserem Handwerkerlied hat uns der Umbau auch musikalisch jeden Tag begleitet. Jedes Gewerk, das die Kinder mit erleben durften, vom Architekten über den Abreisser, den Maurer und vielen anderen bis zum Maler und Tischler hat eine eigene Strophe und Bewegungen bekommen. Das haben die Kinder mit Freude in selbst gestalteten T-Shirts am diesjährigen Dorffest auf der großen Bühne vorgeführt. Wir sind sehr glücklich, dass bis jetzt im angedachten Zeitplan der erste Bauabschnitt fertig gestellt werden konnte. Somit haben wir die Bestandskita für die dort anstehenden Sanierungsarbeiten in dem alten Teil vor unseren Waldwochen und der Sommerpause schon geräumt.
Ein großer Dank geht an die Handwerksbetriebe, die weiter tatkräftig an diesem Projekt beteiligt sind. Alles Betriebe aus der Region, die super Hand in Hand arbeiten. Denn das ist auch absolut notwendig um die Herausforderungen, die beim Umbau dieses denkmalgeschützten Gebäudes auftreten, zu meisten. Und natürlich ein weiterer großer Dank an die Stadt Bleckede, die die Kosten für das Projekt und den Umbau trägt und somit dieses alte, denkmalgeschützte Gebäude im Dorfkern erhält und mit Leben füllt.
Wir hoffen, dass es auch im zweiten Bauabschnitt so flott und zuverlässig weiter geht und freuen uns sehr auf die Zeit in den neuen Gruppenräumen und dem vergrößerten Außengelände.